Manuels Blog
Mein Zivildienst in Indien

Englischunterricht

juchee….

Akil und Ich hams doch tatsächlich auf die Reihe bekommen für gute Englischunterrichtsmöglichkeiten zu sorgen !

Nachdem unsere Forderung; doch für dieses Schuljahr mal kräftig im Stundenplan als Lehrer berücksichtigt zu werden vollstens mit 18 Unterrichtsstunden pro Woche erfüllt wurde, haben wir nun es nun auch noch gepackt den Unterricht so zu gestalten, dass die Schüler auch gut was lernen.

Und zwar ist es bei 30 lärmenden Schülern äußerst schwierig effizienten und guten Unterricht zu machen, sodass wir zusammen mit dem Direktor der Schule durch die einzelnden Klassen gegangen sind und den Schülern unser Konzept vorgestellt haben.

Konzept klingt eigentlich ein wenig hochtrabend, denn es ist eigentlich ganz einfach ;-)

Wir haben den Schülern gesagt, dass wenn Sie ein wirkliches Interesse daran haben guten, intensiven Englischunterricht zu bekommen, wir Sie gerne unterrichten. Alle die daran kein großes Interesse haben können in der Unterrichtszeit draußen Sport machen. Da es in jeder Klasse eine Menge Schüler gibt die generell auf  Unterricht keine große Lust haben und wissen, dass Sie bei uns als Lehrern keine Angst haben müssen mit dem Stock malträtiert zu werden, benehmen Sie sich auch leider dementsprechend und verhindern den Lernerfolg der anderen Schüler.

So sind die Klassen die wir unterrichten nun etwas kleiner geworden und mit hochmotivierten Schülern besetzt, was großen Spass macht sie zu unterrichten. Es hätte unserer Meinung nach viel weniger gebracht, eine große laute Klasse zu unterrichten da wir dabei grad mal ein Bruchteil an Sprachkentnissen hätten vermitteln können.

Nach den ersten Stunden, hab ich das Gefühl, dass die Schüler in den nächsten Monaten wirkliche Fortschritte erreichen und Sie sich Englischkentnisse aneignen können, die Ihnen für die weitere Schulzeit und für den Alltag einiges bringen werden. Aber mal sehen wie es so weitergeht…

Nachdem wir unserer Entsenderorganisation ICJA die gesamten Missstände hier im Projekt einmal aufgeführt haben und es für kurze Zeit unklar war, ob das Projekt so auch überhaupt weiter läuft, ist nun frischer Wind in den Segeln und Ich freue mich auf die weiteren Monate hier, da nun endlich produktive Arbeit geleistet werden kann :-)

Zwar werden auf unsere Empfehlung hin keine neuen Freiwillige ins Projekt entsand, sodass ich die Zeit ab August hier alleine verbringe. Das wird sicherlich auch nochmal eine ganz neue Erfahrung sein, die aber meine freie Entscheidung war, da Ich das Projekt auch hätte wechseln können.

Ich hoffe aber trotzdem mal das es in Ooty im August viele neue Freiwillige gibt.

Morgen freue ich mich dann auch auf 10 Stunden geholper mit dem Nachtbus von Ooty nach Bangalore fürs viertägige Zwischenauswertungsseminar und dann gehts zwecks Visaerneuerung nach Bangkok/ Koh Samui, wo der indische Monsun (der in Coonoor zwar noch nicht wirklich angekommen ist) nichts zu suchen hat.

So weit so gut.

Viele Grüße an euch alle !

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